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Der Marktradikalismus ist gescheitert, aber nicht am Ende, warnt Martin Allespach. Der Kampf um eine grundlegend andere Wirtschaftsordnung sei eröffnet. Wenn die Gewerkschaften ihn gewinnen wollen, müssten sie jetzt deutlich machen, welche Grundwerte ihr handeln bestimmen.

Martin Allespach, 47, ist Leiter des Funktionsbereichs Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik beim IG Metall-Vorstand in Frankfurt/M:

Der Finanzmarkt-Kapitalismus hat die Welt in die schwerste Wirtschaftskrise seit 50 Jahren getrieben. Wir stecken in einer tiefen Systemkrise.

Sie setzt die Frage nach einer grundlegenden Alternative auf die Tagesordnung. Die IG Metall kämpft zuallererst gegen die Krisenfolgen an und vertritt die Interessen der Beschäftigten: Arbeitsplätze, Einkommen, tarifliche Standards. Sie setzt sich jedoch zugleich für ein Wirtschaftsmodell ein, das demokratisch und sozial ist, das sich von hemmungsloser Profitmaximierung ebenso verabschiedet wie von Deregulierung und Privatisierung öffentlicher Aufgaben. Was wir dringend brauchen, ist ein demokratischer, sozialer und ökologischer New Deal.

Beides hängt eng zusammen: Denn die Interessen der Beschäftigten und der großen Mehrheit der Gesellschaft sind in einer anderen Wirtschaftsordnung grundsätzlich besser aufgehoben.

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Ich möchte hier mit einer PPT-Präsentation einige Aspekte von web2.0, gesellschaftliche Faktoren in unserem gegenwärtigen strukturellen Medienwandel und Gedanken zur Zukunft der Arbeit der ArbeitnehmerInnen-Vertretungen dokumentieren; ja, und zur Diskussion stellen.

Den Kern der Präsentation bildete ein Vortrag auf der Uni Europa Konferenz, die ich dann für einen Vortrag auf der SOZAK eingedeutscht und leicht umgebaut habe.

Zum Aufbau der Präsentation bzw. eine:
Inhaltsangabe der Kernaussagen:

Weiter zu den Aussagen und zur Präsentation …

Für die GPA-djp hat die Aus- und Weiterbildung ihrer FunktionärInnen hohe Priorität. Deshalb waren wir eine der HauptinitiatorInnen für das ÖGB-Projekt „Strategische Bildungsplanung“. Ziel des Projektes ist es Instrumente zu erarbeiten, damit zukünftig mehr GPA-djp – BR-Mitglieder die längerfristigen AK-ÖGB-Lehrgänge besuchen können. Konkret sind damit der dreimonatige Lehrgang der Wiener BetriebsräteInnenakademie (BRAK) und der zehnmonatige Lehrgang der Sozialakademie (SOZAK) gemeint.  

In den nächsten Wochen werden wir uns an BR-Mitglieder im Handel, bei den Versicherungen, in der Sozialversicherung, in den Volks-, Hypo- und Raiffeisenbanken, in den Sparkassen und im IT-Bereich wenden und sie ersuchen anonym einen kurzen Fragebogen auszufüllen, damit wir ihre Meinungen, Wünsche und Anregungen zu den Lehrgängen bekommen.

Besonders interessiert sind wir an den Kenntnissen und Kompetenzen, die für BR-Arbeit wichtig sind. An dem Bekanntheitsgrad der BetriebsrätInnenakademie und der Sozialakademie. Der Bereitschaft an einem dieser Lehrgänge teilzunehmen und welche Perspektiven und Rahmenbedingungen dazu notwendig sind. Welche Informationen und über die Art und Weise wie die Information kommuniziert werden soll bilden die abschließenden Fragen.

Mehr Informationen zu den Lehrgängen (hier anklicken)

Im Online-Standard wird von der Armutskonferenz berichtet, die eine andere Schulorganisation für armutsgefährdete Kinder fordert. Sie berichten:

Gleiche Bildungschancen für alle – egal, ob arm oder reich. Rein theoretisch sollte dies für alle Kinder in Österreich gelten. Doch in der Praxis sieht es anders aus, wie die Zahlen der Statistik Austria zeigen. „Die für geringe Einkommen kaum leistbaren Schulstartkosten sind ein Indiz für eine Schule, die zu wenig integriert und zu stark sozial ausgrenzt“, macht Diakonie-Sozialexperte Martin Schenk, Mitarbeiter der Armutskonferenz, auf notwendige Reformen in der Schule aufmerksam.

Zum Artikel im Standard unter der Rubrik Bildung.
Ein Artikel unseres Blogs zu diesem Thema: Das derzeitige österr. Schulsystem ist ungerecht und mittelmässig.

Im Rahmen der Sitzung des AK-ÖGB-Bildungsrates am 29. April 2008 war Dr. Elke Gruber eingeladen zu neuen Lernkulturen und neuen Lernwelten einen Ausblick zu geben.

Zur Einleitung schilderte sie, dass in der Bildungsentwicklung für die Zukunft zur Zeit ein Perspektivenwechsel statt findet. Von der bisherigen Form der Erwachsenenbildung über die Weiterbildung bis zum Lebenslangen Lernen. Drei Gründe seien dafür ausschlaggebend:

  • Lebenslanges Lernen als Biographisierung des Lernen – sie kommt vor allem durch die Ausdehnung des Lernens auf den gesamten Lebenszyklus zum Ausdruck – Stichwort: der Mensch ist lernfähig bis ins hohe Alter.
  • Lernen als Querschnittsaufgabe in einer systemischen Sicht – Lernen bleibt nicht mehr auf Erwachsene und Erwachsenenbildungsinstitutionen beschränkt, sondern Lernen wird zum Prinzip vieler Institutionen – Stichworte: lernende Organisation, lernende Region etc.
  • Lernen als breites, mehrdimensionales Geschehen – hier wird an die ursprünglich weite Definition von lebensbegleitendem Lernen über eine reine ökonomische Anpassung hinaus angeknüpft – Stichworte: Civic Education, soziokulturelle Bildung etc.

Auf Basis von Schuetze/Sawano/Fraiz (2004) differenziert sie vier Modelle des lebenslangen Lernens:

  1. ein emanzipatorisches Modell, in dessen Mittelpunkt die Erhöhung von Teilhabe- und Lebenschancen durch lebenslanges Lernen steht;
  2. ein traditionelles, kulturelles Modell, in dem lebenslanges Lernen vor allem der Selbstentwicklung und –verwirklichung dient;
  3. ein post-modernes Modell, das lebenslanges Lernen als zeitgemäßes Lernsystem modernisierungsintensiver Gesellschaften sieht;
  4. der Humankapitalansatz, der die Anpassung oder Erneuerung der beruflichen Qualifikationen als funktionales Erfordernis hervorhebt

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Im Rahmen einer Veranstaltung der FSG in der GPA-DJP präsentierte Prof. DDr. Günter Haider – Leiter des Zentrums für Vergleichende Bildungsforschung – unter dem Titel „Was leitet unser Schulsystem“ die Ergebnisse von PISA 2006 und PIRLS 2006.

Wussten sie, dass 13 % der BerufsschülerInnen funktionelle Analphabeten sind und 26 % an der Kippe stehen bzw. extrem gefährdet sind, dorthin abzurutschen oder dass 18 – 20 % der Jugendlichen eines Jahrgangs keine formelle Berufsausbildung in Österreich haben.

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  • Auf Initiative der GPA-DJP wurde im ÖGB-Vorstand ein Projekt zur Bildungsbedarfsplanung beschlossen. (Der Vorschlag der GPA-DJP)

Wozu strategische Bildungsbedarfsplanung auf zwei Ebenen:

  • Beschäftigte von Gewerkschaften, ÖGB und AK (bestehende Bildungsangebote wie BRAK, SOZAK als PE-Instrumente genützt werden können)
  • Betriebliche ArbeitnehmervertreterInnen
    • Aus Organisationsinteresse (optimale Interessensvertretung auf betrieblicher Ebene, wichtige Bindung BR/PV mit Gew.,  die Beratungs- und Betreuungsaufgaben der Gew. werden erleichtert und reduziert)
    • Aus strategischen Interesse
      Für gewerkschaftliche Schlüssel- oder Leitbetriebe (Bindung und Kommunikation zur Gewerkschaft, Sicherung der Nachfolge)
      Für schwierig zu organisierende Betriebe und Wirtschaftsbereiche (Bindung herzustellen, Betriebsarbeit zu professionalisieren, um den Organisationsgrad zu erhöhen = mehr Mitgliedsbeiträge

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Der dritte Eintrag zum Thema Grundkursmodul der Basisausbildung für Betriebsrät. Es wird immer konkreter, die ersten beiden Einträge behandelten:

  1. Gedanken zur Weiterentwicklung der Betriebsrats-Basisausbildung
  2. Die Zielsetzung des Grundkurses

im letzten Beitrag bereits angekündigt wurde das „Design“, also das Detailkonzept mit Seminarinhalten, Abfolge, Methoden und Werkzeugen. Ganz so weit ist die Verschriftlichung noch nicht fortgeschritten – auch bei uns im Haus wüten Grippe und Erkältungen – und die Punkte ‚methodische Bearbeitung‘ sowie ‚Materialien‘ stehen noch aus.
Schon vollständig erfasst sind die Inhalte: Generalthemen und konkretisierte Inhalte.

Design für den Grundkurs Stand 18.1.08
Hier kann das Design mit heutigem Stand heruntergeladen (PDF). Feedback und Kritik sind willkommen!

Meeting der Bildungsverantwortlichen der GPA-DJP
Ab Montag, 28. Jänner werden für eineinhalb Tage die Bildungsverantwortlichen aus allen Bundesländern zusammenkommen. Die Weiterentwicklung des Grundkurses wird dort eines der zentralen Themen.

Die Basisausbildung für Betriebsratsmitglieder umfasst Grundkurs und Aufbaukurs, d.h. zwei Seminarstufen, in denen das grundlegende Handwerkszeug zur Arbeit als Betriebsrat vermittelt und trainiert werden soll.
Die Basisausbildung ist nicht weniger als das Herzstück der gewerkschaftlichen Bildung.

Diesen Herbst haben wir uns vorgenommen, den ersten Teil, das Grundkurssystem nach langer Zeit einmal neu zu durchleuchten und neu zu denken. Welche Erfahrungen gibt es mit dem Grundkurs? Was hat sich in der Gewerkschaft und was hat sich in der Arbeitswelt geändert?
Was ist das Ziel betriebsrätlicher Arbeit und was muss das Ziel dieses Herzstückes der GPA-DJP Bildung sein?

Anlässlich der BIVA-Tagung (Tagung der Bildungsverantwortlichen der GPA-DJP) haben wir – Michael Schaller und Werner Drizhal – unsere Überlegungen in einer PowerPoint-Präsentation dargestellt. Diese Präsentation stellen wir hier zur Verfügung und zur Diskussion:

Du kannst die Präsentation auch herunterladen.

Einladung zur Diskussion

  • Was sind Deine Erfahrungen mit dem Grundkurs und dem Grundkurssystem?
  • In welche Richtung sollte sich die Basisausbildung weiter entwickeln?

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Verantwortlich: W. Drizhal.