Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) hat eine Broschüre erstellen lassen, die typische alltagsbekannte sprachliche Entgleisungen dokumentiert und Alternativen vorstellt.

Klischeehafte Vorstellungen, Vorurteile, Belustigungen und Verurteilungen werden im Hinblick auf junge und alte Menschen, Menschen mit einer Behinderung, Frauen / Männer, Schwule und Lesben, Migrant/innen sowie Menschen mit einer anderen religiösen Zugehörigkeit in allen Lebenslagen und sozialen Umfeldern gemacht.

Dieser diskriminierende Sprachgebrauch findet in Alltagsgesprächen, in den Medien, in Schulbüchern, am Arbeitsmarkt etc. statt und wird bewusst oder unbewusst, reflektiert oder unreflektiert übernommen, verwendet und weiter gegeben. Dabei handelt es sich um Gruppenbezeichnungen, die oftmals als Schimpfwörter verwendet werden, Redewendungen, Auslassungen etc., die diese Personengruppen erniedrigen, beleidigen und verletzen. Ausgangspunkt jeder Diskriminierung sind dominante gesellschaftliche Normen, die von einer Mehrheit einer Gesellschaft festgelegt werden und die Unterschiede nicht berücksichtigen.

Hier gehts zum Download der Broschüre.

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