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In vielen Strategiecoachlehrgängen für GewerkschaftssekretärInnen sind wir immer bemüht Abgrenzungen zwischen zwischen Therapie – Supervision – Coaching – Fachberatung – AnwältIn darzustellen. Obwohl die Grenzen dazwischen sicher fließend sind, einigten wir uns im TrainerInnenstaff (Herbert Wabnegg, Evelyn Blau, Friedl Götz, Werner Drizhal) bei Coaching auf  folgende Erklärung:

„Begleitung/Unterstützung zur Erreichung von Zielen eines oder mehrerer Auftraggeber/s meist im beruflichen Kontext. Im Rahmen des Auftrags werden die Anliegen klar definiert. Die Dauer ist begrenzt.  Im Einzelcoaching kann die Balance unterschiedlicher Lebenskontexte zum Thema werden“.

Für Beratung verwendeten wir diese Abgrenzung:

„Fachliche/inhaltliche Unterstützung zur Lösung eines klar definierten Auftrags/Problems. Bei/m AuftraggeberIn  nicht vorhandenes Fach/ExpertInnenwissen wird für Lösungsvorschläge/Konzepte und Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt (SteuerberaterIn, RechtsberaterIn, EDV-BeraterIn……)“

Beide Begriffsabgrenzungen sind von uns in den gewerkschaftlichen Kontext gebracht worden. Das Schmöckern im Buch „Kooperative Beratung“  (allerdings vor allem im schulischen Kontext) von Wolfgang Mutzeck hat mich inspiriert die Unterschiede einer gewerkschaftlichen Beratung und eines gewerkschaftlichen Coachingprozesses aus der Sicht des/der BeraterIn und des Coachs darzustellen.

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Der Marktradikalismus ist gescheitert, aber nicht am Ende, warnt Martin Allespach. Der Kampf um eine grundlegend andere Wirtschaftsordnung sei eröffnet. Wenn die Gewerkschaften ihn gewinnen wollen, müssten sie jetzt deutlich machen, welche Grundwerte ihr handeln bestimmen.

Martin Allespach, 47, ist Leiter des Funktionsbereichs Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik beim IG Metall-Vorstand in Frankfurt/M:

Der Finanzmarkt-Kapitalismus hat die Welt in die schwerste Wirtschaftskrise seit 50 Jahren getrieben. Wir stecken in einer tiefen Systemkrise.

Sie setzt die Frage nach einer grundlegenden Alternative auf die Tagesordnung. Die IG Metall kämpft zuallererst gegen die Krisenfolgen an und vertritt die Interessen der Beschäftigten: Arbeitsplätze, Einkommen, tarifliche Standards. Sie setzt sich jedoch zugleich für ein Wirtschaftsmodell ein, das demokratisch und sozial ist, das sich von hemmungsloser Profitmaximierung ebenso verabschiedet wie von Deregulierung und Privatisierung öffentlicher Aufgaben. Was wir dringend brauchen, ist ein demokratischer, sozialer und ökologischer New Deal.

Beides hängt eng zusammen: Denn die Interessen der Beschäftigten und der großen Mehrheit der Gesellschaft sind in einer anderen Wirtschaftsordnung grundsätzlich besser aufgehoben.

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Ich möchte hier mit einer PPT-Präsentation einige Aspekte von web2.0, gesellschaftliche Faktoren in unserem gegenwärtigen strukturellen Medienwandel und Gedanken zur Zukunft der Arbeit der ArbeitnehmerInnen-Vertretungen dokumentieren; ja, und zur Diskussion stellen.

Den Kern der Präsentation bildete ein Vortrag auf der Uni Europa Konferenz, die ich dann für einen Vortrag auf der SOZAK eingedeutscht und leicht umgebaut habe.

Zum Aufbau der Präsentation bzw. eine:
Inhaltsangabe der Kernaussagen:

Weiter zu den Aussagen und zur Präsentation …

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) hat eine Broschüre erstellen lassen, die typische alltagsbekannte sprachliche Entgleisungen dokumentiert und Alternativen vorstellt.

Klischeehafte Vorstellungen, Vorurteile, Belustigungen und Verurteilungen werden im Hinblick auf junge und alte Menschen, Menschen mit einer Behinderung, Frauen / Männer, Schwule und Lesben, Migrant/innen sowie Menschen mit einer anderen religiösen Zugehörigkeit in allen Lebenslagen und sozialen Umfeldern gemacht.

Dieser diskriminierende Sprachgebrauch findet in Alltagsgesprächen, in den Medien, in Schulbüchern, am Arbeitsmarkt etc. statt und wird bewusst oder unbewusst, reflektiert oder unreflektiert übernommen, verwendet und weiter gegeben. Dabei handelt es sich um Gruppenbezeichnungen, die oftmals als Schimpfwörter verwendet werden, Redewendungen, Auslassungen etc., die diese Personengruppen erniedrigen, beleidigen und verletzen. Ausgangspunkt jeder Diskriminierung sind dominante gesellschaftliche Normen, die von einer Mehrheit einer Gesellschaft festgelegt werden und die Unterschiede nicht berücksichtigen.

Hier gehts zum Download der Broschüre.

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