Ausgehend von der Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung (des DGB und seiner Gewerkschaften) wird eine  hier Definition angeboten.

Im Schlussteil warnen sie von der Unterbewertung der Bildung in den Gewerkschaften. Die aktuellen Ereignisse rund um den Weiterbestand eines eigenen gewerkschaftlichen Bildungshauses sind auch gerade kein Ruhmesblatt. Es gelingt uns Gewerkschaften nicht einmal eine eigene Position für die Erhaltung bzw. Schaffung eines gewerkschaftlichen Bildungshauses zu entwickeln. Selbstständige Bildungsarbeit soll in Zukunft in einem Veranstaltungs- und Schulungszentrum abgewickelt werden im Sinne von Wissensvermittlung wo soziologische Phantasie und exemplarischen Lernen wenig bis gar keinen Platz haben wird. Wir beginnen uns Prinzipien bürgerlicher Bildungseinreichtungen zu unterwerfen, wo es nur mehr um Vermittlung von Fertigkeiten und Fähigkeiten geht.

Wo sind jene Frauen und Männer der gewerkschaftlichen Führungsetage, die bereit sind, sich dieser bildungspolitischen Diskussion zu stellen? Wir in der GPA-djp sind bereit diesen Diskurs zu bestreiten.

Advertisements