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Eine zentrale Funktion von gewerkschaftlicher Bildung ist die Bindung an die gewerkschaftliche Organisation, die Entwicklung gewerkschaftlicher Werthaltungen und eines gewerkschaftspolitischen Politikverständnisses. Diese Bildungseinrichtung, die von AK, ÖGB und Gewerkschaften geführt wird, muss die infrastrukturellen Möglichkeiten und einen kulturpolitischen Rahmen für ein konstruktives Lern-, Lebens- und Erfahrungsumfeld bieten.

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Wie versprochen die Zusammenfassung unserer Befragung

Highlights:

  • Hohes Potenzial für die nächsten Lehrgänge
  • 93 BR-Mitglieder könnten sich eine Teilnahme an den Lehrgängen vorstellen
  • 33,5 % der befragten KollegInnen sind bereit in Gremien der GPA-djp mitzuarbeiten
  • Mehr als die Hälfte der befragten Frauen kann sich vorstellen eine Führungsfunktion in einer BR-Körperschaft zu übernehmen
  • 65 befragte KollegInnen forderten schriftliche Informationen über die Lehrgänge an

Befragungszeitraum: November 2008
Befragt wurden BR-Mitglieder in den jeweiligen Wirtschaftsbereichen.
Rücklaufquoten: WB 12 Handel 5,88 %, WB 20 Sozialversicherung 11,07 %, WB 21 Banken, Nationalbank, Kreditgesellschaften 12,8 %, WB 22 Sparkassen 13,6 %, WB 23 Volks- u. Hypobanken, Raiffeisen 9,93 %, WB 24 Versicherungen 13,45 %

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Wenn die abhängig Beschäftigten und
Arbeitsuchenden ihre eigenen und ihre
gemeinsamen Interessen nicht erkennen
und solidarisches Handeln nicht organisieren,
werden ihre Gedanken weiterhin ihre Feinde sein.

Ausgehend von der Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung (des DGB und seiner Gewerkschaften) wird eine  hier Definition angeboten.

Im Schlussteil warnen sie von der Unterbewertung der Bildung in den Gewerkschaften. Die aktuellen Ereignisse rund um den Weiterbestand eines eigenen gewerkschaftlichen Bildungshauses sind auch gerade kein Ruhmesblatt. Es gelingt uns Gewerkschaften nicht einmal eine eigene Position für die Erhaltung bzw. Schaffung eines gewerkschaftlichen Bildungshauses zu entwickeln. Selbstständige Bildungsarbeit soll in Zukunft in einem Veranstaltungs- und Schulungszentrum abgewickelt werden im Sinne von Wissensvermittlung wo soziologische Phantasie und exemplarischen Lernen wenig bis gar keinen Platz haben wird. Wir beginnen uns Prinzipien bürgerlicher Bildungseinreichtungen zu unterwerfen, wo es nur mehr um Vermittlung von Fertigkeiten und Fähigkeiten geht.

Wo sind jene Frauen und Männer der gewerkschaftlichen Führungsetage, die bereit sind, sich dieser bildungspolitischen Diskussion zu stellen? Wir in der GPA-djp sind bereit diesen Diskurs zu bestreiten.

Im Zuge eines Auftrages der BAK bezüglich der Überarbeitung der Spitzenlehrgänge von AK und ÖGB, beauftragte der ÖGB-Vorstand ein Team Instrumente für die Bildungsbedarfsplanung zu machen.

Bei der Auswertung der TeilnehmerInnenzahlen der letzten Jahre stellte es sich heraus, dass Branchenbereiche und/oder Wirtschaftsbereiche gibt, wo selten TeilnehmerInnen entsendet werden. Die GPA-djp nahm den Financebereich und den Handel genauer unter die Lupe. 167 BR-Mitglieder beantworteten den elektronischen Fragebogen. Hier die Headline der Ergebnisse

Zusammenfassung der Befragung von ausgewählten BR-Mitgliedern der GPA-djp zu den Lehrgängen von AK und ÖGB.

Highlights:

  • Hohes Potenzial für die nächsten Lehrgänge
  • 93 BR-Mitglieder könnten sich eine Teilnahme an den Lehrgängen vorstellen
  • 33,5 % der befragten KollegInnen sind bereit in Gremien der GPA-djp mitzuarbeiten
  • Mehr als die Hälfte der befragten Frauen kann sich vorstellen eine Führungsfunktion in einer BR-Körperschaft zu übernehmen
  • 65 befragte KollegInnen forderten schriftliche Informationen über die Lehrgänge an

Genauere Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen.

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