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Langjährige Forderung erfüllt

Pressemitteilung der GPA-djp:

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier begrüßt ausdrücklich die am Mittwoch im Parlament beschlossene Abschaffung der Studiengebühren. Die GPA-djp hat sich von Anfang an vehement gegen Studiengebühren ausgesprochen. Der freie und offene Zugang zur Bildung war immer eine zentrale Forderung der Gewerkschaftsbewegung“,

sagt GPA-djp Geschäftsführerin und Universitätsrätin Dwora Stein.

Bildung ist ein Menschenrecht und muss jedem und jeder zugänglich sein. Die im September erschienene OECD-Studie „Education at a Glance“ hat einmal mehr belegt, dass in Österreich wie in beinahe keinem anderen europäischen Land der Zugang zur Hochschulausbildung stark von der sozialen Herkunft abhängig ist. Bildung und gesellschaftliches und berufliches Fortkommen dürfen nicht von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Eltern oder der Studierenden selbst abhängig sein. Die Einführung von Studiengebühren war eine eklatante Fehlentscheidung, die nun endlich revidiert wurde. Es freut mich daher sehr, dass einer langjährigen Forderung nun nachgekommen wurde„,

erklärt Stein.

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KollegInnen der IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, der Bildungsvereinigung ARBEIT und LEBEN Niedersachsen und des Bildungszentrum HVHS Hustedt haben eine Broschüre für ReferentInnen mit dem Titel „Wie lernt der Mensch“ verfasst, um mehr Orientierung für die eigene Praxis als Lehrende in der gewerkschaftlichen Grundlagenbildung zu bekommen.
Der Inhalt der Broschüre umfasst:

  1. Karsten Meier: Von der Hirnforschung lernen
  2. Erhard Meueler: Alltagsbewusstsein
  3. Ein Interview mit Klaus Dera: Politische Bildung muss helfen, Orientierung zu gewinnen
  4. Klaus Dera: Zwölf Regeln für ein erfolgreiches Seminar
  5. Birgit Schröder: Zehn Merkmale guten Unterrichts nach Hilbert Meyer
  6. Informationen zur Literatur und den AutorInnen

zu den zwölf Regeln für ein erfolgreiches Seminar und zu den zehn Merkmalen eines guten Unterrichts (hier anklicken)

Für die GPA-djp hat die Aus- und Weiterbildung ihrer FunktionärInnen hohe Priorität. Deshalb waren wir eine der HauptinitiatorInnen für das ÖGB-Projekt „Strategische Bildungsplanung“. Ziel des Projektes ist es Instrumente zu erarbeiten, damit zukünftig mehr GPA-djp – BR-Mitglieder die längerfristigen AK-ÖGB-Lehrgänge besuchen können. Konkret sind damit der dreimonatige Lehrgang der Wiener BetriebsräteInnenakademie (BRAK) und der zehnmonatige Lehrgang der Sozialakademie (SOZAK) gemeint.  

In den nächsten Wochen werden wir uns an BR-Mitglieder im Handel, bei den Versicherungen, in der Sozialversicherung, in den Volks-, Hypo- und Raiffeisenbanken, in den Sparkassen und im IT-Bereich wenden und sie ersuchen anonym einen kurzen Fragebogen auszufüllen, damit wir ihre Meinungen, Wünsche und Anregungen zu den Lehrgängen bekommen.

Besonders interessiert sind wir an den Kenntnissen und Kompetenzen, die für BR-Arbeit wichtig sind. An dem Bekanntheitsgrad der BetriebsrätInnenakademie und der Sozialakademie. Der Bereitschaft an einem dieser Lehrgänge teilzunehmen und welche Perspektiven und Rahmenbedingungen dazu notwendig sind. Welche Informationen und über die Art und Weise wie die Information kommuniziert werden soll bilden die abschließenden Fragen.

Mehr Informationen zu den Lehrgängen (hier anklicken)

Einerseits kämpfen wir für die Abschaffung der Studiengebühren und übersehen dabei „fast“ die KollegInnen an den Fachhochschulen, die sich neben dem Job weiterbilden und ihre Freizeit für Bildung verwenden müssen.
Das Problem sich Bildung leisten zu können – genug Geld zum Lernen zu haben – beginnt viel früher.

Martin Schenk beschreibt in seinem Artikel im aktuellen Augustin wie Armut Bildung verhindert und die Chancen vieler jungen Menschen auf ein Minimum reduziert.

Im Online-Standard wird von der Armutskonferenz berichtet, die eine andere Schulorganisation für armutsgefährdete Kinder fordert. Sie berichten:

Gleiche Bildungschancen für alle – egal, ob arm oder reich. Rein theoretisch sollte dies für alle Kinder in Österreich gelten. Doch in der Praxis sieht es anders aus, wie die Zahlen der Statistik Austria zeigen. „Die für geringe Einkommen kaum leistbaren Schulstartkosten sind ein Indiz für eine Schule, die zu wenig integriert und zu stark sozial ausgrenzt“, macht Diakonie-Sozialexperte Martin Schenk, Mitarbeiter der Armutskonferenz, auf notwendige Reformen in der Schule aufmerksam.

Zum Artikel im Standard unter der Rubrik Bildung.
Ein Artikel unseres Blogs zu diesem Thema: Das derzeitige österr. Schulsystem ist ungerecht und mittelmässig.

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