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Der ÖGB Vorstand und der ÖGB Bundesvorstand haben im Juni 2008 beschlossen den Johann Böhm Fonds umzugestalten. Stipendien werden nunmehr ausschließlich zu Themen vergeben, die vom ÖGB vorgegeben werden und von hoher gewerkschaftlicher Relevanz sind. In diesen internen Themenfindungsprozess sind die Grundsatz- und Bildungsabteilungen eingebunden.

Mitte Oktober wird der Beirat die relevanten Themen für die Ausschreibung der Johann-Böhm-Stipendien beschließen. Wir ersuchen euch uns Themen zu nennen, die aus eurer Sicht

  • hohe gewerkschaftliche Relevanz haben
  • gewerkschaftliche Inhalte sind, die unbedingt von jungen „ForscherInnen“ untersucht werden sollten
  • zukünftige Aufgabenstellungen (für Hauptamtliche, BR-Mitglieder, FunktionärInnen) sind, die sowohl für das interne Geschehen im ÖGB und den Gewerkschaften als auch für das externe Wirken entscheidend sind.

Wir ersuchen euch die Themenvorschläge mit einer kurzen Begründung (5 Sätze) bis 30. September 2008 an werner.drizhal@gpa-djp.at zu schicken. Auf Wunsch schicken wir euch gerne die Richtlinien zu. Die Auschreibung für die Stipendien erfolgt über die Homepage des ÖGB und wir werden sie auch im Blog veröffentlichen.

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Die University of California führte eine Untersuchung über das österreichische Bildungssystem durch. Vier Punkte wurden als besonders beeindruckend dargestellt:

  1. Die breite Verfügbarkeit von Weiterbildungschancen (z.B. das Nachholen von Abschlüssen)
  2. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Institutionen steht zur Verfügung, die zur Weiterbildung in den Berufen genutzt werden können.
  3. In Österreich besteht großes Interesse am Thema Weiterbildung.
  4. Norton Grubb beschrieb das fehlende „Education-Gospel“ in Österreich, also die Bereitschaft einer Gesellschaft mit erhöhten Humankapital die Gesellschaft in die Lage zu versetzen, die ökonomischen und sozialen Folgen der technologischen Revolution nachhaltig zu bewältigen.

Drei Punkte wurden aufgeführt, die als nicht besonders beeindruckend klassifiziert wurden:

  1. Die Programme des AMS, die zeitlich sehr knapp bemessen waren und die keine längerfristigen positiven Effekte auf die Arbeitsmarktintegration haben.
  2. Weiterbildung von Menschen, die nicht am Arbeitsmarkt sind, wird vernachlässigt – z. B. Analphabeten.
  3. Es gibt wenig pädagogische Innovationen, wie zum Beispiel die Spezialisierung auf Erwachsene. Es wird kaum auf den Erfahrungen der Lernenden aufgebaut.

untersuchung-der-oecd-zum-osterr-bildungssystem

Bildungsökonomie und Bildungspolitik – Hans Pechar

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Bildungsabteilung der GPA-djp

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