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Heute arbeitete erstmals das Projektteam „Strategische Bildungsbedarfsplanung im ÖGB“ von 09:00 bis 15:30 im Sitzungszimmer des ÖGB-Bildungsreferates in der ÖGB-Zentrale unter der Projektleitung von Sabine Letz und Werner Drizhal.
Michael Meyer moderierte das Treffen.
Alexander Czauderna, Günter Slezak, Erich Deingruber, Michael Schaller und Gerald Wintersberger arbeiteten an folgenden Themen:

  • Wozu das Projekt – Sinn und Zweck
  • Beteiligte und Betroffene
  • Welches Endergebnis soll erreicht werden?
  • Welches Erfolgskriterien gibt es?
  • Zeitplan
  • To-do’s bis zum nächsten Treffen

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Im Rahmen der Sitzung des AK-ÖGB-Bildungsrates am 29. April 2008 war Dr. Elke Gruber eingeladen zu neuen Lernkulturen und neuen Lernwelten einen Ausblick zu geben.

Zur Einleitung schilderte sie, dass in der Bildungsentwicklung für die Zukunft zur Zeit ein Perspektivenwechsel statt findet. Von der bisherigen Form der Erwachsenenbildung über die Weiterbildung bis zum Lebenslangen Lernen. Drei Gründe seien dafür ausschlaggebend:

  • Lebenslanges Lernen als Biographisierung des Lernen – sie kommt vor allem durch die Ausdehnung des Lernens auf den gesamten Lebenszyklus zum Ausdruck – Stichwort: der Mensch ist lernfähig bis ins hohe Alter.
  • Lernen als Querschnittsaufgabe in einer systemischen Sicht – Lernen bleibt nicht mehr auf Erwachsene und Erwachsenenbildungsinstitutionen beschränkt, sondern Lernen wird zum Prinzip vieler Institutionen – Stichworte: lernende Organisation, lernende Region etc.
  • Lernen als breites, mehrdimensionales Geschehen – hier wird an die ursprünglich weite Definition von lebensbegleitendem Lernen über eine reine ökonomische Anpassung hinaus angeknüpft – Stichworte: Civic Education, soziokulturelle Bildung etc.

Auf Basis von Schuetze/Sawano/Fraiz (2004) differenziert sie vier Modelle des lebenslangen Lernens:

  1. ein emanzipatorisches Modell, in dessen Mittelpunkt die Erhöhung von Teilhabe- und Lebenschancen durch lebenslanges Lernen steht;
  2. ein traditionelles, kulturelles Modell, in dem lebenslanges Lernen vor allem der Selbstentwicklung und –verwirklichung dient;
  3. ein post-modernes Modell, das lebenslanges Lernen als zeitgemäßes Lernsystem modernisierungsintensiver Gesellschaften sieht;
  4. der Humankapitalansatz, der die Anpassung oder Erneuerung der beruflichen Qualifikationen als funktionales Erfordernis hervorhebt

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Bildungsabteilung der GPA-djp

Verantwortlich: W. Drizhal.